Die Kunst des Soldaten

Der zwölfbändige Zyklus „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ ? aufgrund sei­ner inhaltlichen wie formalen Ge­stal­tung immer wieder mit Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ verglichen ? gilt als das Hauptwerk des bri­tischen Schriftstellers Anthony Po­well und gehört zu den bedeutendsten Ro­manwerken des 20. Jahr­hun­derts. In­spi­riert von dem gleichnamigen Gemälde des französischen Barockmalers Nicolas Pous­sin, zeichnet der Zyklus ein facettenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ers­ten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre. Aus der Perspektive des mit typisch britischem Humor und Understatement aus­gestatteten Ich-­Erzählers Nicholas Jenkins bietet der „Tanz“ eine Fülle von Figuren, Er­eig­nissen, Beobachtungen und Erinnerungen, die einen einzigartigen und aufschlussreichen Ein­­blick geben in die Gedankenwelt der in England nach wie vor tonangebenden Gesell­schafts­schicht mit ihren durchaus merk­würdigen Lebensgewohnheiten. Der historische Hintergrund im achten Band, „Die Kunst des Soldaten“, ist das Jahr 1941, in dem das Leben in Großbritannien durch die ständige Angst vor deutschen Luftangriffen geprägt ist. Wie bereits im vorhergehenden Band erlebt Jenkins den durch Monotonie und absurde Vorschriften geprägten militärischen Alltag sowie das Machtstreben und die Intrigen seiner vorgesetzten Offiziere.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
London, Nordirland (allg.)
Buchdaten
Titel: Die Kunst des Soldaten
Kategorie: Roman / Erzählung von 1966
LeserIn: Faun
Eingabe: 10.12.2016


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