Die Fassadendiebe

New York, 1974. Der Teenager Griffin will nach der Trennung seiner Eltern den Kontakt zu seinem Vater aufrecht erhalten und begleitet ihm deshalb bei seinen abenteuerlichen Raubzügen in Manhattan. Sie klettern nachts auf alten Wolkenkratzern herum, die vom Abriss bedroht sind und rauben dort mit Säge und Meißel Wasserspeier, Ornamente und Verzierungen. John Freeman Gill schreibt als Spezialist für Architektur und Architekturgeschichte unter anderem für die New York Times. Die ausführlichen architektonischen Beschreibungen und Details stellen die eigentliche Handlung oft in den Schatten aber es bleibt im großen und ganzen eine vergnüglich amüsante Geschichte.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
New York
Buchdaten
Titel: Die Fassadendiebe
Kategorie: Roman / Erzählung von 2017
LeserIn: Aliena
Eingabe: 22.01.2018
Kurzbeschreibung
Auch weil um ihn herum alles zu bröckeln beginnt - seine Familie, genau wie seine Stadt - hilft der dreizehnjährige Griffin seinem Vater bei dessen Mission als »Gebäuderetter«. Der schmale, wendige Junge bekommt die Aufgabe, möglichst viele steinerne Art-Deco-Skulpturen und Wasserspeier zu stehlen, ganz gleich ob von der Fassade eines unbekannten Mietshauses oder eines berühmten Wolkenkratzers. Denn – so der Vater – diese Zeugen Manhattans sind in Zeiten der »Sanierung« vom Aussterben bedroht. Auf ihren Touren kann Griffin dem Vater nah sein, und gleichzeitig das dringend benötigte Geld für die Hypothekenraten verdienen, damit er, seine Mutter und seine Schwester nicht aus ihrem Haus geworfen werden. Doch der Spleen seines Vaters wird zur Obsession; Griffins Freundschaften, seine erste Liebe drohen zu zerbrechen. Als er bei einem der nächtlichen Raubzüge in Lebensgefahr gerät, beginnt Griffin zu verstehen, dass man nicht alles im Leben bewahren kann.


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