Ein unsichtbares Land

Der Untertitel "Familienroman" ist irreführend, ebenso der peinliche Kappentext des Verlags, der wesentliche Tatsachen des Buches miteinander verwechselt. Stephan Wackwitz versucht, auch vermittels geographischer Annäherungen an verschiedene Orte, seinen Großvater und dessen Generation zu verstehen, die mit fliegenden Fahnen in den Ersten Weltkrieg ging und sich auch später dem "böhmischen Gefreiten" nicht ein winziges Stück entgegensetzte. Interessanterweise ist dieser Großvater bei vielen zentralen historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts immer gleichsam "im Hintergrund präsent", und so ist der Roman zugleich ein Panorama deutscher Geschichte des vergangenen Jahrhunderts mit all ihren Brüchen und Verwerfungen.

Handlungsorte

»Der beste Film ist immer noch der,
der im Kopf des Lesers abläuft.«

Carlos Ruiz Zafón

Buchdetails

Handlungsorte
Windhuk, Krakau, Tokio (Tokyo), Auschwitz, Holdunow, Laskowitz, Luckenwalde
Buchdaten
Titel: Ein unsichtbares Land
Kategorie: Roman / Erzählung von 2005
LeserIn: JCF
Eingabe: 01.05.2006


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