Die Ladenhüterin

Die Hauptfigur arbeitet seit 18 Jahren in einem Laden als Aushilfe. sie lebt alleine - bis ein merkwürdiger Kollege ihr das Angebot macht, sie zu heiraten und bei ihr einzuziehen. Aber nicht aus Liebe, sondern damit sich auf beiden Seiten die soziale Akzeptanz verbessert. Es ist eine Geschichte über die Abweichung von der Norm, insbesondere vor dem Hintergrund der strikten japanischen Gesellschaft.

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Tokio (Tokyo)
Buchdaten
Titel: Die Ladenhüterin
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 02.05.2018
Kurzbeschreibung
»Absurd, komisch, klug, mutig und präzise. Einfach überwältigend.« Hiromi Kawakami.

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.

Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.


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