Der Italiener

Der Italiener ist – zusammen mit dem Spanier und dem Engländer – einer der vielen Gäste, die sich aus traurigem Anlaß im Herrenhaus von Wolfsegg eingefunden haben. Dabei sollte an diesem Tag ein eher fröhliches Ereignis stattfinden: die Aufführung eines Theaterstücks im Glashaus von Wolfsegg. Da sich der Herr des Anwesens jedoch umgebracht hat, wird aus der Bühne für die geplante Komödie das Dekor der Leichenaufbahrung.

Handlungsorte

»Liebe ist fatal. Es sei denn, es ist die Liebe zu einer Landschaft.«
T.H. White

Buchdetails

Handlungsorte
Wolfsegg, Wien, Hamburg, Traunstein, Vachendorf
Buchdaten
Titel: Der Italiener
Kategorie: Roman / Erzählung von 1971
LeserIn: Faun
Eingabe: 07.05.2018
Kurzbeschreibung
Nur in einem seiner Werke hat Thomas Bernhard die Aufnahme nicht von ihm selbst stammender Arbeiten gestattet: in der 1969 erstmals publizierten Zusammenstellung dreier »kurzer Prosastücke« (so die Charakteristik durch ihren Verfasser) unter dem Titel An der Baumgrenze ? Der Kulterer steht am Anfang des Bandes, auf ihn folgt Der Italiener, die Titelerzählung bildet den Abschluß. In ungewohnter Bescheidenheit bezeichnete er die eigene Prosa als Beigabe zu »einem bibliophilen Band« eines »alten Freundes, ?Phantastischer Realist? aus Wien«. Objektiver Betrachtung präsentieren sich in diesem Buch Zeichner und Schriftsteller auf der Höhe ihrer Kunst: Jede steht für sich in eigenem Recht. Die zwölf Zeichnungen des 1929 geborenen Anton Lehmden bilden jeweils eine eigene Welt, wie die drei Erzählungen (unter denen der später verfilmte Italiener bereits das Thema des großen Romans Auslöschung anschlägt) von Thomas Bernhard den menschlichen Mikrokosmos abbilden.
105 Seiten. Fester Einband. Suhrkamp.


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