Serotonin

Das Buch liest sich teilweise sehr unterhaltsam - aber letztlich geht einem die Hauptfigur doch irgendwann mächtig auf die Nerven: vollgepumpt mit Antidepressiva zieht er Bilanz: Reflexionen über Beziehungen mit den bekannten Abfälligkeiten gegenüber Frauen.

Handlungsorte

»Liebe ist fatal. Es sei denn, es ist die Liebe zu einer Landschaft.«
T.H. White

Buchdetails

Handlungsorte
Almeria, Senlis, Paris, Normandie (allg.), Caen, Canville-la-Rocque, Clécy, Bagnoles-de-l’Orne, Barneville-Carteret, Saint-Aubert-sur-Orne
Buchdaten
Titel: Serotonin
Kategorie: Roman / Erzählung von 2019
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 04.02.2019
Kurzbeschreibung
Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.


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