Mars

"Ich bin jung und reich und gebildet; und ich bin unglücklich, neurotisch und allein. Ich stamme aus einer der allerbesten Familien des rechten Zürichseeufers, das man auch die Goldküste nennt. Ich bin bürgerlich erzogen worden und mein ganzes Leben lang brav gewesen. Meine Familie ist ziemlich degeneriert, und ich bin vermutlich auch ziemlich erblich belastet und milieugeschädigt. Natürlich habe ich auch Krebs, was aus dem vorher Gesagten eigentlich selbstverständlich hervorgeht." So beginnt die nüchterne, essayhafte Lebensbeschreibung des todkranken 32jährigen promovierten Gymnasiallehrers Fritz Angst, der sich selbst Fritz Zorn nannte und sich als "Abfallprodukt der bürgerlichen Gesellschaft" sah. Das Buch wurde Kult und Manifest der schweizer antibürgerlichen Bewegung der späten 70er und 80er Jahre. Fritz Zorn starb 1976 an einem malignen Lymphom, noch bevor die Veröffentlichung des Buches (durch Adolf Muschg) auf den Weg gebracht wurde.

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
Schweiz (allg.), Zürich
Buchdaten
Titel: Mars
AutorIn: Zorn, Fritz
Kategorie: Roman / Erzählung von 1976
LeserIn: Faun
Eingabe: 03.11.2020


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