Efraim

Der komplexe Roman spielt hauptsächlich in der ersten Hälfte der 60er Jahre. Hauptfigur ist der jüdische Journalist Georg(e) Efraim. In Deutschland geboren, war Efraim von seinen Eltern nach England geschickt worden, bevor sie von den Nazis ermordet wurden. Inzwischen lebt er vor allem in Rom als Korrespondent einer englischen Zeitung. Zu Beginn der durch dauernde Zeitsprünge geprägten Handlung befindet sich Efraim wegen eines journalistischen Auftrags in Berlin, wo er auch sein Elternhaus besucht. In Berlin soll er über die Kuba-Krise berichten und das Schicksal der verschollenen Halbjüdin Esther aufklären, deren Mutter in Auschwitz umgekommen ist. Efraim hat jedoch im Laufe der Erzählung immer weniger Interesse an seiner Tätigkeit als Journalist. Stattdessen begibt er sich auf die Suche nach der eigenen Identität und dem Sinn des Lebens, wobei in einem dreijährigen Schreibprozess der Ich-Roman „Efraim“ entsteht.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Rom, Frankfurt am Main, London, Caltanissetta
Buchdaten
Titel: Efraim
Kategorie: Roman / Erzählung von 1967
LeserIn: Faun
Eingabe: 05.06.2021


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