Die letzte Analyse

Hinter dem Pseudonym „Amanda Cross“ verbirgt sich Carolyn Gold Heilbrun (1926-2003), Professorin für englische Literatur und erste Direktorin des Forschungsinstitutes für Frauenfragen an der New Yorker Columbia University, die 13 Kriminalromane um die Literaturprofessorin Kate Fansler schrieb, von denen der erste („In the Last Analysis“) 1964 erschien. Darin bittet die schöne Studentin Janet Harrison ihre Professorin Kate Fansler, ihr einen Psychoanalytiker in Manhattan zu empfehlen. Kate schickt sie zu ihrem Freund und früheren Liebhaber Dr. Emanuel Bauer. Sieben Wochen später liegt das Mädchen auf der Couch des Psychiaters, erstochen mit einem Messer, auf dem sich belastende Fingerabdrücke befinden... „Es ist ein großes Lesevergnügen der Hauptfigur Kate Fansler, die eine überaus schlaue Literaturprofessorin ist, bei ihren Ermittlungsversuchen im New York der 60er Jahre zu folgen. Man amüsiert sich auf jeder Seite, aber niemals unter Niveau …“ (Denis Scheck) Vertrauen Sie Herrn Scheck nicht, er weiß nicht, was er tut. Dieses Buch ist mäßig spannend, nur gelegentlich amüsant und sprachlich auf mittelmäßigem Niveau. Was besonders verwundert: Von der Person der Hobbydetektivin selbst erfährt man in dem Buch – abgesehen von ihrem beruflichen Hintergrund – so gut wie nichts. Die Krimis von Dorothy L. Sayers waren offenbar eine wesentliche Inspirationsquelle, Lord Peter Wimsey wird auch an einer Stelle erwähnt, aber an deren Niveau kommt Carolyn Heilbrun mit diesem Buch nicht annähernd heran.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
New York, Chicago
Buchdaten
Titel: Die letzte Analyse
AutorIn: Cross, Amanda
Kategorie: Krimi / Thriller von 1964
LeserIn: Faun
Eingabe: 07.07.2021


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