Warte bis zum Frühling, Bandini

Svevo Bandini, italienischer Einwanderer aus den Abruzzen, arbeitet als Maurer in der (fiktiven) Kleinstadt Rocklin, Colorado. Svevo ist ein vielfach geplagter Mann: Er hasst den Schnee im Winter, vor allem wegen seiner löchrigen Schuhe, die er mit Pappe von Makkaronikartons ausstopft, er hasst sein Haus, das er nicht abbezahlen kann, seine drei frechen Söhne gehen ihm gewaltig auf die Nerven und auch seine Frau bringt ihn mit ihrem frommen Gleichmut ständig zur Verzweiflung, wenn sie ihm im Bett nicht gerade die Füße wärmt oder ihm auch sonst ziemlich nahekommt. Doch das Schlimmste steht Svevo erst noch bevor, Weihnachten mit der verhassten Schwiegermutter und kein Geld, um Geschenke für die Familie zu besorgen… John Fante, 1909 in Denver (Colorado) geboren, war selbst Sohn italienischer Immigranten. Insgesamt schrieb er vier Romane mit den Bandinis als Hauptfiguren. „Dass John Fante ein wirklich großer Schriftsteller war, hätte die Welt beinahe übersehen , wenn nicht … ein anderer Mann auf ihn gestoßen wäre: Charles Bukowski.“ (Michael Althen, Süddeutsche Zeitung) „John Fante war mein Gott.“ (Charles Bukowski)

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
Colorado (State)
Buchdaten
Titel: Warte bis zum Frühling, Bandini
AutorIn: Fante, John
Kategorie: Roman / Erzählung von 1938
LeserIn: Faun
Eingabe: 03.03.2022


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