Tod in Port Aarif

Der hauptsächlich als Drehbuchautor und Regisseur bekannte George Tabori schrieb in den 1940er Jahren vier Romane in englischer Sprache, die auf Erfahrungen als Kriegsberichterstatter und Geheimagent der britischen Armee im Nahen Osten basieren. Der vierte dieser Romane, „Tod in Port Aarif“ (im Original „The Caravan Passes“ – Die Karawane zieht weiter), entstand 1947 bis 1950 in Hollywood und spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg vor dem Hintergrund politischer Umbrüche. Hauptfigur darin ist der junge aus Rumänien stammende Varga, der als Schiffsarzt auf der Linie Kapstadt – Port Said tätig ist. In der kleinen (fiktiven) arabischen Hafenstadt Port Aarif geht er an Land, um bei dem dortigen Provinz-Gouverneur El Bekkaa einen Tumor zu entfernen. Der Gouverneur ist ein menschenverachtender Tyrann, der von seiner Familie, den Bewohnern und den Repräsentanten der lokalen Ölgesellschaft gefürchtet und gehasst wird. Man bietet Varga Geld an, damit bei der O peration etwas schief geht. Währenddessen brodelt es in der unterdrückten Bevölkerung, eine Revolte bahnt sich an, um den Anführer der Aufständischen aus dem Gefängnis zu befreien… - „Taboris erzählerische Dramaturgie macht seine Prosa szenisch und bildhaft; im Prosaschriftsteller steckt bereits der spätere Theatermann.“ (ORF)

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Naher Osten (allg.), Transsylvanien, Kairo, London
Buchdaten
Titel: Tod in Port Aarif
Kategorie: Roman / Erzählung von 1951
LeserIn: Faun
Eingabe: 16.06.2022


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