Die geheimste Erinnerung der Menschen

Mohamed Mbougar Sarr (1990 in Dakar geboren) wuchs im Senegal auf und studierte in Frankreich Literatur und Philosophie. Er hatte bereits drei mit Preisen ausgezeichnete Romane veröffentlicht, bevor er für „La plus secrète mémoire des hommes“, seinem ersten Werk, das auf deutsch erschienen ist, 2021 den Prix Goncourt erhielt. – Dem Roman wird ein Zitat aus Roberto Bolanos „Die wilden Detektive“ vorangestellt und das Buch erinnert auch stark an große Teile von Bolanos Mammutroman „2666“. Erzählt wird von der Suche nach einem fiktiven verschollenen senegalesischen Autor, T.C. Elimane, der 1938 als junger Mann den sagenhaften Roman „Das Labyrinth des Unmenschlichen“ veröffentlicht hatte und dafür als „der schwarze Rimbaud“ gefeiert wurde, nach rassistischen Anfeindungen und einem literarischen Skandal war er jedoch von der Bildfläche verschwunden. – Es geht um Rassismus, Kolonialismus, Exilerfahrungen und Literatur(kritik), doch als Leser g eht man in diesem komplexen Geschwurbel unter: Zu viel postmoderne Ambition, zu wenig literarische Substanz, eine Lesequal ersten Ranges.

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Senegal (allg.), Dakar, Paris, Amsterdam, Buenos Aires, Nanterre
Buchdaten
Titel: Die geheimste Erinnerung der Menschen
Kategorie: Roman / Erzählung von 2021
LeserIn: Faun
Eingabe: 13.12.2022


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