Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

Henning Mankell reiste 2003 nach Uganda, um mit Aidskranken und ihren Angehörigen zu sprechen. Er erzählt vom Schicksal der Kinder, denen durch den vorzeitigen Tod der Eltern die Verantwortung für ihre Geschwister aufgebürdet wird. Entwicklungshelfer unterstützen die Eltern dabei, Erinnerungsbücher für ihre Kinder zu verfassen, in denen sie die wichtigsten Ereignisse ihres Lebens festhalten, um ihren Kindern einen Einblick in ihr Leben und etwas Persönliches zu hinterlassen. Sein Bericht und das Memory Book von Christina Aguga zeigen, wie unersetzlich diese Art der Überlieferung ist. Im Zentrum von Mankells Bericht steht das Mädchen Aida, dessen Mutter bald an Aids sterben wird. Aida pflanzt einen Mangobaum - wie die Erinnerungsbücher ein Symbol das Lebens -... Ein unglaublich trauriges Buch über eine schreckliche Realität, vor der wir nicht länger die Augen verschliessen sollten/dürfen. Ein Buch zum Weinen über die schreckliche Ungerechtigkeit unserer Welt. In dem Buch wird vor allem ein Ort in Uganda beschrieben, aber das Problem Aids betrifft fast alle Staaten südlich der Sahara und lähmt ganze Teile dieses Kontinents: in Botswana, Lesotho, Swaziland und Simbabwe ist gut 1 von 3 Erwachsenen mit dem Virus infiziert, in Namibia, Südafrika und Sambia trägt jeder fünfte Erwachsene das Virus in sich.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Mosambik (allg.), Kampala, Sambia (allg.), Südafrika (allg.)
Buchdaten
Titel: Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 2003
LeserIn: Zibele
Eingabe: 28.07.2005


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