Die verborgene Sprache der Blumen

Victoria war ein Heimkind, hin- und hergeschoben zwischen Pflegefamilien, die sie nicht lange wollten und diversen Heimen. Nun ist sie endlich 18 und frei. Doch sie ist auch verschlossen und zurückhaltend, misstrauisch bis ins letzte. Das einzige, was sie wirklich begeistert, sind Blumen. Und die Blumensprache ist für sie ein wahres Alphabet der Sterne. Zunächt obdachlos schafft sie es dann, in einem Blumenladen die Menschen mit ihren Arrangements zu begeistern. Doch für sich selbst kann sie Nähe nicht zulassen. Das klingt nach erwartbarem kitschigen Happy End. Doch das Buch geht respektvoll mit seinen Figuren um. Es dauert lange und vieles geschieht, bis Victoria sich wandeln kann. Und das liest sich einfach wunderbar. Auf dem Umschlag abgebildt ist ein verblühter Löwenzahn, in der Sprache der Blumen "schlichte Offenbarung". Ja, das stimmt wirklich auch für dieses Buch.

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
San Francisco
Buchdaten
Titel: Die verborgene Sprache der Blumen
Kategorie: Roman / Erzählung von 2011
LeserIn: Herzogin
Eingabe: 27.02.2013


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