Journal meiner Reise im Jahr 1769

In einer krisenhaften Situation verläßt der 25-jährige Herder Riga und bricht zu einer Schiffsreise nach Frankreich auf, wo er sich in Nantes und Paris aufhält. Befreit von allen Ämtern und Verpflichtungen, gibt er sich weitreichenden philosophischen, politischen und pädagogischen Seeträumen hin...

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Nantes, Paris, Kopenhagen, Helsingør, Riga
Buchdaten
Titel: Journal meiner Reise im Jahr 1769
Kategorie: Reisebericht von 1846
LeserIn: Faun
Eingabe: 21.02.2015
Kurzbeschreibung
Neben Melanchthon, Comenius, Rousseau und Herbart gehört Herder zu den großen Gründergestalten der neuzeitlichen Pädagogik. Er war der erste, der den Begriff der Bildung in den Mittelpunkt eines Gedankenkreises stellte. Er war auch der erste, der hervorhob, daß Bildung immer Selbstbildung ist. Und er war der erste, der die (für die neuhumanistische Tradition so zentrale) Idee der Selbstbildung der Menschheit als Entfaltung und Steigerung der geschichtlichen Kräfte von Individuen, Nationen, Kulturen bestimmte und hierzu die Notwendigkeit von Bildungsinstitutionen hervorhob. Der junge Goethe, Schiller und Wilhelm von Humboldt ließen sich von Herders universaler Bildungsidee ebenso beeinflussen wie Jean Paul und Schleiermacher und später der junge Nietzsche und Dilthey. Alle zentralen Texte Herders, die sein pädagogisches Denken und Handeln zu erhellen vermögen, sind in dieser Ausgabe enthalten. Hinzu kommen Vorworte, Skizzen, Exzerpte, Rezensionen und Zeugnisse. Damit wird eine Fülle bisher ungedruckter oder verstreut veröffentlichter Texte erstmals zusammenhängend vorgestellt. Alle Texte, auch das Reisejournal, werden nach Handschriften oder nach den Erstdrucken kritisch herausgegeben und ausführlich kommentiert.


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9781482559606
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