Die Offizin

1452: Europa ist im Umbruch. Am Horizont nahen die Vorboten einer neuen Epoche. Mit der Erfindung des Buchdrucks im ausgehenden Mittelalter steht weit mehr als eine kulturelle Revolution bevor. In diesen unsicheren Zeiten wird der jun-ge Johannes Zainer, Sohn armer Reutlinger Wirtsleute, von seiner Mutter ins Kloster Bebenhausen gegeben, "damit er es einmal besser hat". Der Mönch entdeckt seine Liebe zu den Schriften und sein Lebensweg führt ihn fortan mitten hinein in die Geheimnisse der neuen, hochbrisanten "schwarzen Kunst", der Kunst des Buchdrucks. Dem Kloster entflohen, erlernt er das neue Handwerk bei Meister Mentelin in Straßburg, bis er sich in Augsburg auf die undurchsichtigen Machenschaften seines Bruders Günther einlässt. Von ihm betrogen, kann Johannes dem Angebot des bedeutenden Arztes und Humanisten Heinrich Steinhöwel nicht widerstehen: Er gründet in Ulm eine Druckwerkstatt ? seine Offizin. Doch sein Streben nach Selbständigkeit fordert ei-nen hohen Preis ... Johannes Zainer, einer der großen Pioniere des Buchdrucks im Schwäbischen, hat mit seinen Werken großen Einfluß auf seine Zunft ausgeübt. Am Beispiel dieses außergewöhnlichen Lebens entführt uns Wolfgang Trips in die aufregendsten Jahre des 15. Jahrhunderts und präsentiert ein spannendes Lesevergnügen für alle Liebhaber historischer Romane.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Augsburg, Ulm, Straßburg, Reutlingen, Tübingen
Buchdaten
Titel: Die Offizin
Kategorie: Historischer Roman von 2005
LeserIn: Anonymus
Eingabe: 13.01.2006


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