Frauen vor Flusslandschaft

Untertitel: "Roman in Dialogen und Selbstgesprächen". Es ist der letzte Roman von Böll, einen Monat nach seinem Tode erschienen. Die Flusslandschaft des Romans ist eine Villengegend am Rhein zwischen Bonn und Bad Godesberg. Die Frauen sind Gattinnen und auch Lebensgefährtinnen von Bonner Politikern und deren Hintermännern, den Bankiers. Während die Politiker lediglich regieren, herrschen die Bankiers. Mehr noch – die Minister werden beherrscht... KLAPPENTEXT: Heinrich Bölls letztes Werk - in dem die Frauen der Politiker aus der Bonner Regierungszeit im Mittelpunkt stehen Ihre Villen stehen zwischen Bonn und Bad Godesberg, auf dem politischen Parkett dürfen sie nur als dekorative Statistinnen auftreten: die Frauen der Politiker. Sie hat Heinrich Böll in seinem letzten Werk in den Vordergrund gerückt. In einer Welt der Ränke und Intrigen, des Strebens nach Macht und Einfluss, in der sich ihre Männer fast ausnahmslos bewegen, sind sie das heimliche menschliche Korrektiv. Böll porträtiert nicht, legt keine Spuren zur Identifikation bekannter Politiker. Seine Figuren sind überzeichnet, aber so, dass sie im Unkenntlichen als Modelle der Bonner Szene erkennbar werden.

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Bonn
Buchdaten
Titel: Frauen vor Flusslandschaft
Kategorie: Roman / Erzählung von 1985
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 15.11.2016


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