Das Haus des Windes

Im Sommer 1988 wird Geraldine Couts Opfer eines brutalen Verbrechens. Ihr 14-jähriger Sohn Joe rächt das Verbrechen an seiner Mutter und wird dabei zum Mann. Amnesty International berichtete 2009, dass eine von drei indigenen Frauen in den USA im Laufe ihres Lebens Opfer einer Vergewaltigung werden wobei 86% der sexuellen Übergriffe von nicht-indigenen Männern begangen werden. Das Buch stand monatelang auf der New-York-Times Bestsellerliste. Es ist brillant geschrieben, zart, traurig und auch lustig.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Fargo, Argusville, Bismarck, North Dakota (State)
Buchdaten
Titel: Das Haus des Windes
Kategorie: Roman / Erzählung von 2012
LeserIn: Aliena
Eingabe: 05.02.2018
Kurzbeschreibung
Ein altes Haus, eine ungesühnte Schuld und die Brüste von Tante Sonja – Louise Erdrich, die große amerikanische Erzählerin, führt uns nach North Dakota. Im Zentrum ihres gefeierten Romans steht der 14jährige Joe, der ein brutales Verbrechen an seiner Mutter rächt und dabei zum Mann wird...

Im Sommer 1988 wird die Mutter des 14-jährigen Joe Coutts Opfer eines brutalen Verbrechens. Sie schließt sich in ihrem Zimmer ein und verweigert die Aussage. Vater und Sohn wissen nicht, wie sie sie zurück ins Leben holen können. Da sich der Überfall auf der Nahtstelle dreier Territorien ereignet hat, sind drei Behörden mit den Ermittlungen befasst. Selbst Joes Vater sind als Stammesrichter die Hände gebunden. So beschließt Joe, den Gewalttäter selbst zu finden. Mit seinen Freunden Cappy, Angus und Zack unternimmt er teils halsbrecherische, teils urkomische Ermittlungsversuche. Bei seiner aufreizenden Tante und im Kreis katholischer Pfadfinderinnen begegnet er der Liebe – und in alten Akten dem Schlüssel des Verbrechens...

Monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste, ausgezeichnet als bester Roman des Jahres, überhäuft mit Kritiker- und Leserlob: Eine der großen Autorinnen unserer Tage hat ihr brillantestes Buch geschrieben – zart, sehr traurig und sehr lustig. National Book Award für den besten Roman des Jahres.

„Eine beeindruckende menschliche Geschichte. Erdrich dringt in den dunkelsten Winkel eines Menschen und so zum Grund der Wahrheit über eine ganze Gemeinschaft vor“ Maria Russo, New York Times Book Review.


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