Die polyglotten Liebhaber

Diesen Roman in einigen Sätzen zu beschreiben, ist äußerst schwierig. Grob betrachtet besteht er aus drei Teilen, die jeweils aus anderen Perspektiven erzählt werden. Alles dreht sich um einen Schriftsteller mit einem Manuskript, einen Literaturkritiker mit einer blinden Ex-Frau. Und daraus wird einer sehr dichte spannende Geschichte gewoben, die zu zwei Dritteln in Schweden und einem Drittel in Italien spielt. Unbedingt Lesenswert.

Handlungsorte

»Kein Schiff trägt uns besser
in ferne Länder als ein Buch.«

Emily Dickinson

Buchdetails

Handlungsorte
Schonen, Kopenhagen, Stockholm, Schärengarten, Rom, Tolentino, Cassino
Buchdaten
Titel: Die polyglotten Liebhaber
AutorIn: Wolff, Lina
Kategorie: Roman / Erzählung von 2018
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 12.10.2018
Kurzbeschreibung
»Lina Wolff hat eines jener seltenen Bücher geschrieben, die man nicht langsam genug lesen kann, Satz für Satz, in der Hoffnung, die Verzauberung möge noch ein wenig dauern.« Antje Rávic Strubel
Ellinor ist sechsunddreißig und weiß, wie man sich schlägt. Auf einer Dating-Seite sucht sie nach einem zärtlichen, aber nicht allzu zärtlichen Mann. So begegnet sie Calisto. Der Literaturkritiker mit Hang zur Gewalt verrät Ellinor, dass der von ihm hochverehrte Schriftsteller Max Lamas ihm sein neues Manuskript anvertraut hat. Ein außergewöhnlicher Text, von dem nur ein einziges Exemplar existiert. Max Lamas träumt von einer Geliebten, die all seine Sprachen beherrscht. Die Suche nach ihr führt ihn von Stockholm nach Italien, wo er ein Manuskript mit dem Titel »Die polyglotten Liebhaber« verfasst ... Lina Wolff schreibt eindrücklich und glasklar über den männlichen Blick auf Frauen, über Verführung und Erniedrigung. Über Männer, die Frauen ausnutzen, und Frauen, die sich zu rächen wissen. Und über Menschen, die trotz allem von gegenseitigem Verständnis träumen.


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