Ellernklipp

Untertitel: Nach einem alten Harzer Kirchenbuch. Hilde, uneheliche Tochter des im Siebenjährigen Krieg gefallenen Grafensohnes von Emmerode, wird Waise und vom verwitweten Heidereiter Bocholt des Grafen (etwas wie ein Oberförster) als Pflegekind aufgenommen. Sie wächst gemeinsam mit dem gleichaltrigen Sohn von Bocholt auf. Die Kinder lieben sich, und als sie 18 Jahre alt sind, werden sie ein heimliches Liebespaar. Bocholt gedenkt jedoch Hilde zur Frau zu nehmen. Als er das Liebesverhältnis entdeckt, stellt er seinen Sohn oben am Felsen des Ellernklipp zur Rede und schlägt ihn, dabei stürzt der Sohn ab und versinkt im Moor. Bocholt erklärt das Verschwinden des Sohnes damit, dass der zum preußischen Militär gegangen wäre. Drei Jahre später heiratet Bocholt Hilde, sie bekommen ein kränkliches Kind. Die Leute erzählen, dass am Ellernklipp eine Stimme zu hören ist, die "Vater" ruft. Bocholt packt das Gewissen, er findet keine Ruhe mehr und erschießt sich am E llernklipp. In der selben Nacht stirbt das Kind. Hilde, inzwischen von der alten Gräfin aufgenommen, stirbt auch bald.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Nordharz, Wernigerode, Ilsenburg
Buchdaten
Titel: Ellernklipp
Kategorie: Roman / Erzählung von 1881
Eingabe: 12.01.2020


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