Verfluchte Tage

„Verfluchte Tage" ist nicht einfach nur ein Tagebuch aus der Zeit des russischen Bürgerkriegs, sondern durch Rückblicke auf die vorrevolutionäre Zeit und die Tage der Februarrevolution entsteht ein umfassendes Panorama, in dem Iwan Bunin seine Ablehnung gegenüber der Revolution unverhüllt zum Ausdruck bringt. „Es ist widerwärtig! ... Wissenschaft, Kunst. Technik, jede noch so unbedeutende menschliche Arbeit, jedes schöpferische Leben – alles vernichtet." Das Buch basiert auf den Notizen, die Bunin unter dem unmittelbaren Eindruck der Ereignisse vom 1. Januar 1918 bis zum 19. Juni 1919 in Moskau und Odessa angefertigt hat. Dem Chaos aus unkontrollierter Zerstörung, Plünderungen, Erschießungen, Judenpogromen, Inflation und Nahrungsmittelknappheit entkam Bunin selbst, indem er Russland 1920 auf einem Emigrantenschiff für immer in Richtung Paris verließ. „Iwan Bunin ... findet eine Sprache für die Wucht der Ereignisse, es scheint die einzig mögliche Sprache für die Radikalität des gesellschaftlichen Zusammenpralls zu sein. Er verwandelt seinen Augenzeugenbericht in Literatur." (Karin Großmann, Sächsische Zeitung)

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Moskau, Odessa (UA), St. Petersburg (Leningrad)
Buchdaten
Titel: Verfluchte Tage
Untertitel: Ein Revolutionstagebuch
AutorIn: Bunin, Iwan
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 1935
LeserIn: Faun
Eingabe: 10.10.2021


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