Den Teufel im Leib

Raymond Radiguet wurde 1903 geboren. Als Fünfzehnjähriger verließ er die Schule und sein Elternhaus und bewegte sich in Pariser Künstlermilieus, wo er Gedichte, Zeichnungen und Artikel veröffentlichte. Schon mit siebzehn Jahren schrieb er den Roman „Le diable au corps“. 1923 wurde er mit einer spektakulären Werbekampagne („Das erste Buch eines 17-jährigen Romanciers“) herausgebracht und löste in Frankreich einen gewaltigen Skandal aus. Radiguet starb kurze Zeit später im Dezember 1923 im Alter von zwanzig Jahren an Typhus. – In dem kurzen, weitgehend autobiographischen Roman verliebt sich der fünfzehnjährige Abiturient François (der Ich-Erzähler) in die neunzehnjährige Marthe, die sich langweilt, während ihr Verlobter bzw. Mann Jacques im Ersten Weltkrieg kämpft. Trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Beziehung und gegen jeden Widerstand beginnen sie eine leidenschaftliche Affäre... - Das Werk wurde ständig nachgedruckt und mehrfach verfilmt. Ein Jahr vor dem hundertjährigen Jubiläum schuf der Regisseur Yann Coquart eine 52-minütige Dokumentation über das Buch und seinen Autor, die am 23. November 2022 bei arte erstmals im TV ausgestrahlt wurde.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Saint-Maur-des-Fossés, Joinville-le-Pont, Paris, Marne (Fluss), Ormesson-sur-Marne
Buchdaten
Titel: Den Teufel im Leib
Kategorie: Roman / Erzählung von 1923
LeserIn: Faun
Eingabe: 19.12.2022


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