Mararia

"Im Dorf Femés, bei den Feuerbergen Lanzarotes ist es Sache der Hunde, den anbrechenden Morgen zu verkünden. Wütend bellen sie den Kirchturm an, der schwarz und hoch gegen den Himmel steht. Die Leute sagen, daß die Hunde den Turm mit Mararía verwechseln, denn auch sie ist von hoher dunkler Gestalt. Nur die Augen leuchten wie die Bronze der Glocken und erinnern an jene Frau, die einst das verführerischste Mädchen der Insel war - bevor Eifersucht und Gewalt, Liebe und Wahnsinn über sie hereinbrachen. Ihre Geschichte enthüllt sich nach und nach einem jungen Mann - dem Erzähler - , den es Jahrzehnte später in das Dorf verschlägt. Wie um sich von einer lebenslangen Last zu befreien, geben die Männer von Femés, die einst Mararía liebten und verrieten, Stück für Stück des Geschehens preis: der bucklige Totengräber, ein Schankwirt, ein Fischer, der versoffene Arzt und ein Eremit, ausgezehrt vom ewigen Kampf gegen das Feuer Satans ...  Mararía ist ein Meisterwerk der zeitgenössischen spanischen Literatur und gilt als der Roman der Kanaren - das fazinierende Porträt einer Frau und einer Landschaft."

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Femés, Lanzarote (allg.)
Buchdaten
Titel: Mararia
Kategorie: Roman / Erzählung von 2000
LeserIn: Rohrspatz
Eingabe: 27.07.2005


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